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FRITZ KALKBRENNER IM INTERVIEW
Hinter dem Namen Kalkbrenner steht nicht nur Paul, sondern auch sein Bruder Fritz, der weniger als das Mainstream Aushängeschild, sondern eher als der Hintermann in Sachen Produktion und Sound fungiert hat. Mittlerweile lässt er sich aber auch nicht die großen Gigs der elektronischen Musikszene entgehen, sehr zur Freude seiner Fans. Im Interview erfahrt ihr von seinem Werdegang und seiner musikalischen Einstellung. Ein Allroundtalent wie es im Buche steht - DJ, Sänger und Produzent.
Wie kamst du zu deiner Musik?
Mit 17 habe ich angefangen zu produzieren. Warum, das weiß ich nicht mehr. Ich glaube es ist immer schwer den eigenen inneren Antrieb in Worte zu kleiden.
Du bist seit einigen Jahren viel unterwegs. Wie kommen deine Gigs beim Publikum an?
Meistens gut. Ich versuche bei meinen Shows alles zu geben und den Funken überspringen zu lassen. Wie gesagt meistens klappt das auch.
Nach diversen Releases auf unterschiedlichen Labels wie BPitch Control oder Baalsaal, bist du mit deinem ersten Langspieler jetzt auf Suol gelandet. Wie kam es dazu und bist du zufrieden?
Ja, das bin ich. Mit Chop & John, den Betreibern von SUOL, verbinden mich eine lange Freundschaft und viele Gemeinsamkeiten. Egal, ob Musikgeschmack, Produktion oder Labelpolitik. Wir ziehen gedanklich an einem Strang.
Gönnst du dir nach der Tour auch mal eine Verschnaufpause oder bist du eher ein Workaholic?
Nach einer längeren Zeit des Spielens werde ich mir den ganzen Januar frei nehmen und keine Shows spielen. Aber es gibt genug andere Dinge, die erledigt werden wollen.
Was unterscheidet Paul von Fritz Kalkbrenner musikalisch?
Ich würde sagen, Pauls Arbeit ist, im besten Sinne, kälter und technoider. Ich versuche es eher mit einem Ansatz der neben dem elektronischen Anteil auch Einen mit reellen Instrumenten einbindet.
Du singst ja auch selber. Wie kam es dazu?
Ich konnte es ein wenig. Es fühlte sich richtig an. Also tat ich es.
Anfangs hast du als Journalist gearbeitet. Schreibst du heute auch noch? Wenn deine DJ- Karriere von einem Tag auf den anderen vorbei wäre, würdest du dann wieder als Journalist arbeiten?
Ja.
Kannst du auf Knopfdruck kreativ sein? Was brauchst du um inspiriert zu werden?
Nein, das kann ich nicht. Etwas brauchen wiederum um kreativ zu sein benötige ich ebenfalls nicht. Wenn der richtige Moment da ist, wird es Zeit aktiv zu werden. In diesen Momenten passiert dann sehr viel.
Kommen wir einmal zu Fritz privat. Hast du irgendeinen Tick, sammelst du etwas oder gibt es eine geheime Leidenschaft?
Ich habe einige gute mechanische Armbanduhren aus den späten Sechzigern. Ob das das nun ein Sammeltick ist, kann ich nicht beurteilen.
Welche Technik benutzt du bei deinen Auftritten?
Mein aktueller Workflow
wird im Kern mit Live 8 bedient.
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MARTIN SOLVEIG IM INTERVIEW
AUF DEM WEG ZUM DJ-MEGASTAR
Auf der Karriereleiter klettert er mit großen Schritten ganz weit nach oben
und zählt mit seiner Single Hello zu den absoluten Senkrechtstartern des
Jahres. Im Interview spricht Martin Solveig über seine jüngsten Erfolge, die
Pioneer Alpha und sein heiß geliebtes Stirnband.
Deine erste Single Hello wurde in drei Ländern mit Platin ausgezeichnet. Wie fühlt es sich an zu wissen, dass der erste Track von deinem Album so durchstartet?
Es war unglaublich den Erfolg der Single wachsen zu sehen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Hello so erfolgreich wird. Während der letzten 6 bis 8 Monate ist die Single
überall explodiert und es ist definitiv der größte Erfolg meiner bisherigen Karrierelaufbahn. Besser hätte die Vorstellung des Albums einfach nicht laufen können.
Fühlst du dich durch seit deiner erfolgreichen Single mehr unter Druck gesetzt?
Natürlich ist der Druck größer geworden. Die Leute erwarten einen gewissen Standard von dir und es ist schwer diesem standzuhalten. Andererseits motiviert es mich und ich
genieße diesen Druck. Ich bin mit meiner Kreativität und Produktivität während der Studioarbeiten regelrecht durch die Decke gegangen.
Was hat dich während deiner Studioaufnahmen vom Album Smash inspiriert?
Smash hat zu dem Zeitpunkt der Aufnahmen mein eigenes Leben widergespiegelt. Ich war glücklich, verspielt und sehr experimentierfreudig mit
neuer Musik und unterschiedlichsten Sounds.
Wie würdest du dich am besten beschreiben?
Alles in allem bin ich ein singender, immer tanzender französischer Mann mit einem Stirnband, der gelegentlich Tennis spielt.
Sunday Girl, Kele und Dragonette sind alles Features auf deinem Album Smash. Wie war es mit den Künstlern zu arbeiten?
Sie waren alle fantastisch und jeder für sich komplett verschieden. Martina Dragonette und ich sind über die 18 Monate der Zusammenarbeit
gute Freunde geworden und das Gleiche gilt für Jade. Alle von ihnen sind überaus talentiert und arbeiten hart. Ich bin sehr glücklich, dass ich meine
Erfahrungen bei den Aufnahmen mit ihnen teilen durfte.
Was ist so einzigartig an der Festival Saison?
Während der Festival Saison ist es an der Zeit über alle Grenzen zu gehen. Wenn du auf der Main Stage stehst und nur 90 Minuten hast um das
Publikum zu beeindrucken, geht es einzig und alleine darum: Go hard or go Home. Mittlerweile habe ich die Kunst des Stage Divings verstanden. Es ist
einfach aufregend, sogar mein Manager ist auf den Geschmack gekommen.
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SHOWTEK IM INTERVIEW
AM 05. NOVEMBER ALS HEADLINER AUF DER PIONEER ALPHA
Russland, USA, Europa und Australien - die ganze Welt feiert Showtek und
ihren einzigartigen Sound. Für die beiden Brüder aus den Niederlanden gibt es
keine Grenzen mehr. Gemeinsame Projekte mit Tiesto, Ferry Corsten, Deadmau5
und vielen anderen Künstlern bringen Showtek nicht nur bei ihrem Karriere Marathon weiter, sondern zeigt auch Fans anderer Genres die enorme Energie des Hardstyles.
Am 5. November werden sich die beiden mit neuen Tracks auf der Pioneer
Alpha in Schwerin präsentieren.
Woran arbeitet ihr im Moment?
Wir arbeiten seit fünf Tagen an der offiziellen Veröffentlichung
von unserem neuen Track – wenn es richtig gut läuft und der Flow stimmt, dann
kommt es auch vor, dass wir nur einen Tag an einem Track sitzen – das ist ganz unterschiedlich.
Was steckt hinter dem Künstlernamen Showtek?
Mein Name ist Sjoerd und der Name meines Bruders Wouter. Der Künstlername
ist durch eine Mischung unserer ersten beiden Buchstaben und
dem damaligen Style den wir gelebt haben entstanden. Das war damals noch Techno.
Nach einer erfolgreichen Party ist der Name gut zu merken und man vergisst ihn
nicht so leicht. Showtek!
Wie arbeitet ihr zusammen?
Mein Bruder ist richtig Studio verrückt. Er ist sozusagen
das Working Horse von uns beiden. Wir haben unsere eigenen Bereiche, für die
wir verantwortlich sind und das ist auch gut so. Mein Bruder
spielt immer das Klavier und die Melodien und ich bin eher für
den Bass und die Drums verantwortlich. Das Abmixen machen wir dann zusammen.
Manchmal haben wir unterschiedliche Meinungen und fangen an zu diskutieren. Das Gute daran ist, dass wir Brüder sind und uns die Meinung sagen können, ohne
den anderen zu verletzten.
Was ist so besonders an Hardstyle?
In Holland gibt es eine große Szene für Hardstyle. Wir haben immer Hardstyle gespielt,
aber ganz bewusst nicht den härtesten. Ich denke, wir haben zur richtigen Zeit den richtigen Sound gefunden. Jetzt sind wir älter und haben uns von der
Danceszene in Amerika inspirieren lassen. Dazu gehören unter anderem David Guetta und Afro Jack. Ich hoffe wir werden in nächster Zeit ein bisschen mehr Vielfältigkeit in die Szene bringen können.
Was inspiriert euch für neue Tracks?
Manchmal hast du ein Geistesblitz und dir kommt einfach eine Idee - manchmal ist
es etwas im Radio was du hörst und manchmal guckst du einfach aus dem Fenster und grübelst. Es gibt aber auch Tage an denen wir ohne jegliche Ideen ins Studio gehen. Dann fangen wir an einen coolen Groove zu bauen oder uns eine Melodie auszudenken oder einfach zu texten. An manchen Tagen ist es wie Magie und manchmal harte Arbeit.
Am 5. November spielt ihr auf der Pionee Alpha. Was ist das besondere an Schwerin?
Letztes Jahr war
das Publikum in Schwerin sehr begeistert von unserer Live-Performance.
Ich glaube, das deutsche Publikum ist generell offener für neues und sie haben
auch eine gute kommerzielle Seite, die ich wirklich sehr mag.
Sie schätzen die Vielfalt verschiedener Musikarten.
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Danke für diese unvergessliche Pioneer alpha! See you 03.11.2012!!!
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